Ein natürlicher Teil der Umwelt
Schimmelpilze können krank machen, aber auch fachmännisch bekämpft werden
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Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil der Umwelt. Ihre Sporen schweben ständig in der Luft, sie werden eingeatmet oder über das Essen aufgenommen. Der Mensch hat sich dieser Situation weitestgehendÂ
angepasst. Das bedeutet, dass er normalerweise resistent gegenüber den meisten Schimmelpilzarten ist.
Es gibt Hunderttausende von verschiedenen Schimmelpilzarten, die zum größten Teil keine Gefahr darstellen.
Dennoch können sie unter Umständen gesundheitliche Probleme hervorrufen. Das hängt von der Art und der
Konzentration des vorhandenen Pilzes ab. Die Sporen der Schimmelpilze gehören zu den häufigsten Allergie-
auslösern in Innenräumen. Das Spektrum der durch sie hervorgerufenen allergischen Reaktionen reicht von
Reizungen der Haut, Beschwerden, die einer Grippe ähneln, bis hin zu Erschöpfungszuständen.
Schimmelpilze gedeihen oft im Verborgenen. Oft wird der Befall nicht bemerkt, da er sich hinter Möbeln, Teppichen oder Vorhängen verbirgt. Später fallen sie durch einen modrigen Geruch oder dunkle Flecken auf.
Zum Wachstum brauchen Schimmelpilze Nährstoffe wie Staub, Raufaser, Holz, Gipskarton, Leder oder Farbe.
Schimmelpilze bevorzugen eine Temperatur von 20 bis 30 Grad und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Wenn sie
zwischen 60 und 80 Prozent liegt, fühlt sich der Schimmelpilz wohl.
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Schimmelpilze entstehen unter anderem durch unzureichendes Heizen und Lüften, durch Wasserschäden
und nicht richtig ausgetrocknete Neubaufeuchte, durch bauphysikalische Schäden und Baumängel bzw. der
Kombination aus vielen dieser Punkte.Weitere Informationen zum Thema Schimmelpilzbefall und dessen Bekämpfung finden sich auch im Internet.
www.remmers.de
www.wikipedia.org
www.verbraucherzentrale-nrw.de
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 Quelle: 13.03.2010 Oberbergische Volkszeitung - Heinen Verlag GmbH, Köln
 Autorin und Fotografin: Katja Hoppe



