.

Wirkprinzip kapillaraktiver Innendämmung

Wirkprinzip kapillaraktiver Innendämmung

 

Im Gegensatz zu dampfsperrenden Innendämmsystemen ermöglichen die diffusionsoffenen
Eigenschaften einer kapillaraktiven Innendämmung die Trocknung bereits (vor)geschädigte

 

Im Gegensatz zu dampfsperrenden Innendämmsystemen ermöglichen die diffusionsoffenen
Eigenschaften einer kapillaraktiven Innendämmung die Trocknung bereits (vor)geschädigter
Bauteile, das Trocknungpotenzial zum Innenraum wird nicht, wie bei diffusionsdichten
Systemen, unterbunden (Abb).

Anfallende Feuchtespitzen im Innenraum, z.B. durch Kochen, werden durch die hygroskopische Feuchtespeicherfähigkeit einer diffusionsoffenen Innendämmung abgepuffert.

Derartige Innendämmsysteme tragen automatisch zu einer Regulierung des Innenklimas bei. Wenn im Wandaufbau Kondensat auftritt, sorgt die Kapillaraktivität für eine schnelle und großflächige Verteilung der Feuchte innerhalb der Dämmung. Von dort aus kann diese Feuchtigkeit leicht und schnell wieder an die Umgebung abgegeben werden.

 

Innendämmung IQ-Therm

 

Aufgrund der bestehenden Dampfdruckdifferenz zwischen Innen- und Außenwand
diffundiert Wasserdampf in die Konstruktion. An der Stelle, wo der Taupunkt erreicht
wird,  kondensiert der Wasserdampf und akkumuliert im Porenraum des Dämmstoffes.
Aufgrund der Kapillarkräfte und dem Vermögen Wasser in seinen Poren zu leiten,
transportiert der Dämmstoff das Kondenswasser zurück an die Oberfläche, von wo aus
das Wasser in den Raum zurück verdunstet.

Hohe lokale Feuchteansammlungen werden durch das Wirkprinzip vermieden und die
Dämmwirkung der Bauteilkonstruktion wird insgesamt verbessert.
Diffusionsoffene kapillaraktive Innendämmsysteme werden seit Mitte der 90er Jahre
eingesetzt. Durch die messtechnische Überwachung in einigen Testhäusern konnte die
langfristige Wirkungsweise bestätigt werden.


.
.

xxnoxx_zaehler