Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil der Umwelt. Ständig schweben ihre Sporen in der Luft, werden eingeatmet oder mit Nahrungsmitteln aufgenommen. Der Mensch hat sich angepasst und weist normalerweise eine hohe natürliche Resistenz gegenüber Schimmelpilzen auf. Es gibt 100.000 verschiedene Schimmelpilzarten, die größtenteils keine Gefahr darstellen. Trotzdem kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Das hängt von der Art und Konzentration des vorhandenen Pilzes ab.
Ursachen im Wohnbereich
Schimmelpilze entwickeln sich oft im Verborgenen. Oft fallen sie durch einen modrigen Geruch oder dunkle Flecken auf.
Zum Wachstum brauchen sie drei Grundlagen:
Nährstoffe (Holz, Gipskarton, Tapete, Farbe, Leder, Staub, Kunststoff)
Temperatur (können zwischen 0 und 50 Grad Celsius gedeihen, lieben aber Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad)
Feuchtigkeit (relative Luftfeuchtigkeit z.B. im Bad: 80%, im Wohnbereich: zwischen 40 und 60%)
Erhöhte Feuchtigkeit kann resultieren aus:
unzureichendes Heizen und Lüften
Wasserschäden
unzureichend ausgetrocknete Neubaufeuchte
bauphysikalische Schäden (unterdimensionierte Wärmedämmung)
Baumängel
Gefahren
Die Sporen der Schimmelpilze gehören zu den wichtigsten Innenraum-Allergenen. Das Spektrum allergischer Reaktionen reicht von Hautreizungen, grippeähnlichen Beschwerden über schwere Erschöpfungszustände bis hin zu Schwindel sowie Gedächtnis- und Sprachstörungen. Einen weiteren Hauptkomplex bilden Atemwegserkrankungen, mit Reizhusten und Engegefühl in der Brust bis hin zum allergischen Asthma. Häufig leiden als Hausstaubmilbenallergiker diagnostizierte Personen auch unter Schimmelpilzallergie.
Weitere Informationen unter:
Deutscher Allergie- und Asthmabund
Bundesgeschäftsstelle in Mönchengladbach
Tel.: 02 161 - 18 30 24 / 81 49 40
Beratungstelefon: 02 161 - 102 07
Verbraucherzentrale Düsseldorf.de
Wikipedia.org "Energieeinsparverordnung"
Wikipedia.org "Schimmelpilz"
Quelle: www.remmers.de
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Schimmelpilz - Was ist das?
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