Wie kann Ich meinen niedrigen Keller trotzdem ausbauen?

Besonders wenn man einen niedrigen Keller zu Wohnraum ausbauen möchte, stehen einige Fragen im Raum: Geht das grundsätzlich? Wie bequem wird das ganze. Stoße Ich mir dann täglich den Kopf an?

Die Antwort vorweg: Bei einigen niedrigen Kellern geht ein Ausbau problemlos – die Voraussetzungen zeigen wir Ihnen im folgenden.

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Das Fundament des niedrigen Kellers entscheidet über den Ausbau

Um den niedrigen Keller auszubauen und später als Wohnraum nutzen zu können, sollte der Boden tiefergelegt werden. Ob dieser Bauschritt möglich ist, darüber entscheidet das Fundament des Kellers.

Ältere Häuser, welche vor den 1970ern gebaut wurden, stehen in der Regel auf Streifenfundament. Wenn das der Fall ist, ist eine Tieferlegung in den meisten Fällen problemlos möglich. Dadurch können 20-50cm Deckenhöhe gewonnen werden um den Raum wohnlich zu machen. Grundsätzlich ist eine Deckenhöhe von 2,20m das gesetzliche Vorgeschriebene Minimum.

In Einzelfällen kann es jedoch sein, dass durch die Bauweise der Fundamente bei der Tieferlegung eine Unterfangung notwendig wird. Diese schützt das Haus gegen abrutschen. 
In diesem Fall steigen die Kosten für den Kellerausbau dramatisch und machen das Projekt unrentabel.

Freigelegtes Streienfundament
Ein klassisches Streifenfundament

Vorschriften für Ausbau niedriger Keller

Bei jedem Kellerausbau gibt es – abgesehen von der grundsätzliche “Geht das?” Frage – weitere Voraussetzungen. Falls eine Nutzung als Wohnraum vorgesehen wird (wovon Ich in diesem Artikel ausgehe), sind 2,20m Deckenhöhe das gesetzliche Minimum. 

Außerdem muss 1/8 der Netto-Grundfläche des Raumes aus Fensterflächen bestehen. Darunter muss sich auch ein Fluchtweg für den Notfall befinden.

 

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Energetische Sanierung – Steuerlich absetzbar bis zu 40.000€

Seit Anfang 2020 können Sie eine energetische Sanierung steuerlich absetzen. Das Klimaschutzprogramm des Bundesfinanzministeriums fördert nämlich die Modernisierung von Immobilien. In der Summe können Sie sich bis zu 40.000€ – über einen Zeitraum von 3 Jahren – für die energetische Sanierung von der Steuer zurückholen. Verankert ist dies im Paragraph 35c des Einkommensteuergesetzes.

Viele der geförderteren energetischen Maßnahmen, werden z.B. in einer Kellerabdichtung oder einem Kellerausbau zur Souterrainwohnung ohnehin durchgeführt. Auch der Bau eines neuen Homeoffice im Keller kann so begünstigt werden.

Wir beraten Sie gerne, wie wir ein Sanierungsprojekt bei Ihnen 100% steuer- und förderoptimiert durchführen können. Kontaktieren Sie uns gerne.

So setzt sich die absetzbare Summe zusammen

Steuerlich können Sie maximal 200.000 Euro an Sanierungskosten geltend machen. Davon können Sie dann bis zu 20% steuerlich absetzen.

So kommen Sie auf Steuerminderung von bis zu 40.000 Euro pro Wohneinheit.

Wie eingangs erwähnt: Der Gesamtbetrag wird über 3 Jahre hinweg steuerlich abgesetzt:

  • Jahr 1: (Abschlussjahr der Sanierung): Steuererleichterung von 7 % auf die Sanierungskosten, maximal 14.000 Euro.
  • Jahr 2: Steuererleichterung von 7 % auf die Sanierungskosten, maximal 14.000 Euro.
  • Jahr 3: Steuererleichterung von 6 % auf die Sanierungskosten, maximal 12.000 Euro.

Dabei muss die Sanierung nach dem 31.12.2019 gestartet, und vor dem 01.01.2030 abgeschlossen sein.

Diese energetischen Sanierung sind steuerlich absetzbar

Das Ziel des Klimaschutzprogramms ist es, Emissionen einzusparen. Somit sind alle energetischen Maßnahmen steuerlich absetzbar, welche den Wärmeverlust Ihrer Immobilie und damit auch den Energieverbrauch.

Diese energetischen Sanierungen können Sie von der Steuer absetzen:

  • Wärmedämmung von Wänden
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken
  • Erneuerung von Fenstern oder Außentüren
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage
  • Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
  • Optimierung bestehender Heizungsanlagen.
KfW-Förderung von Sanierungen und Innendämmung
Eine energetische Innendämmung ist steuerlich absetzbar
Hohe Luftfeuchtigkeit Souterrainwohnung
Eine automatische Lüftungsanlage optimiert den Energieverbrauch einer Wohnung

Energetisch Sanieren - Steuern sparen. Mit Adolphs Bautenschutz

Viele unsere Kunden im Raum Köln-Oberberg kommen zu uns, weil Sie ein akutes Feuchtigkeitsproblem haben. Feuchte Keller, Bröckelnde Haussockel usw.

Auch bei solchen Problem, können wir Ihnen Steuern zurückholen – das zeigt meine Erfahrung. In fast allen Fällen, macht es Sinn, die Abdichtung des Kellers direkt mit einer Wärmedämmung zu verbinden.

Besonders jetzt im Corona-Winter ist auch der Umbau des eigenen Kellers zum Homeoffice eine Riesenchance. Das ganze ist eine energetische Sanierung, somit steuerlich abetzbar und sogar KfW-Förderbar.

So oder so – Ihre Investitionslast wird deutlich gesenkt und der Wert Ihrer Immobilie steigt gleichzeitig. Falls Sie einen feuchten Keller mit Platzpotenzial haben, schreiben Sie mir gerne eine kurze Mail und wir loten mal Ihre Chancen aus.

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Richtig lüften im Winter: So geht’s trotz Homeoffice

Die Art, wie und besonders wo wir arbeiten, hat sich stark verändert. Tausende Arbeitnehmer arbeiten nun im Homeoffice. Besonders im Winter, bringt diese Nutzungsänderung neue Anforderungen an die Belüftung und Heizung des Wohnraums mit sich.

Ich zeige Ihnen hier, wie Sie Ihr Homeoffice im Winter richtig lüften. So kommen Sie mit Sicherheit energiesparend und schimmelfrei durch den Winter.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Das richtige Lüften: Im Winter besonders wichtig

Das Ziel des richtigen Lüftung ist es, zu hohe Luftfeuchtigkeit (und damit Schimmelbildung) im Raum zu vermeiden. Im Winter ist das richtige Belüften des Wohnraums besonders wichtig.

Durch die warme Heizungsluft steht die Raumtemperatur im starken Kontrast zu Außentemperatur. Häufig kondensiert diese warme Luft dann an kalten Fenstern und die Luftfeuchtigkeit erhöht sich. Dadurch, dass viele Menschen nun im Homeoffice arbeiten, wird jetzt also auch tagsüber kräftig geheizt.

Um dauerhaft erhöhte Luftfeuchtigkeit – und damit Schimmelbildung – zu vermeiden, ist das richtige Lüften im Winter also entscheidend.

Schauen wir uns also das “Wie”, das “Wann”, und “das Wo” der richtigen Belüftung  an – mit besonderem Augenmerk auf die Arbeit im Homeoffice.

Allgemeines: So geht lüften
im Winter richtig!

Zuerst ein paar allgemeine Tipps zum richtigen Lüften.

  • Lüften Sie am besten mit weit offenen Fenstern, statt auf Kipp
  • Je nach Möglichkeit – öffnen Sie viele Fenster auf einmal, damit die Luft schnell zirkulieren kann
  • Stellen Sie während dem lüften die Heizung aus, damit diese nicht nachfeuert
  • Bei größeren Räumen sollten sie häufiger lüften, als in kleinen
  • Je mehr Personen sich in einem Raum aufhalten, desto öfter sollte dieser belüftet werden

Übrigens: Wassertropfen am Fenster sind ein Zeichen, dass dringen gelüftet werden sollte!

Richtig lüften im Winter - mit weit offenen Fenster
Am besten lüften Sie mit weit offenem Fenster

Wie lange lüften im Winter?

Im Winter reicht es, wenn Sie 5-10 Minuten Stoßlüften. (Quelle: Bundesministerium für Umwelt) Das spart Heizkosten und verhindert, dass die Fensterbereiche zu stark auskühlen und sich Wärmebrücken bilden. (Schimmelgefahr!)
Ziel ist es, den Temperaturunterschied zwischen innen und außen schnell auszugleichen. Achten Sie gewissenhaft darauf, nicht zu lange zu lüften, da der Wohnraum sonst zu stark auskühlt. Dabei kann Ihnen diese Tabelle als grobe Orientierung dienen.

RaumOptimale LuftfeuchtigkeitOptimale Temperatur
Homeoffice/
Wohnzimmer
40-60 %20 °C
Schlafzimmer40-60 %16-18 °C
Kinderzimmer40-60 %20-22 °C
Küche50-60 %18 °C
Badezimmer50-70 %23 °C
Keller50-65 %10-15 °C

Wie oft sollte man im Winter lüften?

Im Winter sollten Sie mindestens 3x am Tag gut durchlüften. Besser wäre 5x, da Sie durch die Arbeit im Homeoffice mehr Zuhause sind. Eigentlich eine gute Chance, die Lüftungsintervalle mit einer kurzen Kaffee-, Tee-, oder Entspannungspause zu verbinden.

Ganz allgemein sind gute Lüftungszeitpunkte nach dem Aufstehen, nach dem Kochen oder Duschen – immer dann, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist.

Das Homeoffice im Winter richtig beheizen

70% der Energiekosten fallen in den meisten Haushalten auf die Heizung. Grund genug sich einmal anzuschauen, wie Sie das ganze im Winter energiesparend angehen können.

Normalerweise reicht es, wenn man das Thermostat auf Stufe 3, höchstens 4 einstellt. Darüber vergeudet man i.d.R nur Energie, da man durch das regelmäßige lüften den Temperaturunterschied ausgleicht.

Homeoffice richtig heizen

Besonders wichtig im Bezug aufs Homeoffice: Die Heizkörper sollten nicht zugestellt werden, z.B. von Schreibtisch oder Aktenschränken. Dadurch kann sich die Heizwärme schlecht im Raum verteilen. Und das verschwendet nur Energie.

Während dem Heizen ist es außerdem sinnvoll, die Türen zu verschließen, damit die Energie nicht in ungenutzte Räume entweicht.

Sonderfall: Homeoffice im Keller richtig belüften

Sollte das eigene Homeoffice in Keller zu finden sein, gibt es einige Besonderheiten bei der Belüftung zu beachten. Grundvoraussetzung ist hier natürlich ein entsprechender Feuchteschutz des Kellers, welcher vor Feuchtigkeit aus dem Erdreich schützt. Auch eine Wärmedämmung ist eine Voraussetzung für die Nutzung des Kellers als Büro. Andernfalls kommt es zur Kondensation warmer Heizungsluft an den kalten Wänden.

Beim Belüften des Homeoffice im Keller ist es wichtig zu beachten, ob alle Kellerräume wärmegedämmt sind oder nur der Büroraum. Falls nur der Büroraum gedämmt ist, sollte die Heizungsluft und die kalte Luft von außen, nicht in den Rest des Kellers gelangen.

Andernfalls kommt es schnell zu a) Kondensation der warmen Luft an den kalten Wänden oder b) starke Auskühlung durch die kalte Winterluft. Beides begünstigt Schimmel.

Fazit: Richtig lüften im Winter geht auch mit Homeoffice

Auch wenn es mit neuen Gewohnheiten eingehen muss, das richtige lüften im Winter ist essenziell für einen dauerhaft trocken und gesunden Wohnraum. 

Bleiben Sie gesund – Ihr Jürgen Adolphs

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Schimmel im Keller – Wo kommt er her?

Für Schimmel im Keller gibt es verschiedene Gründe. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die verschiedenen Ursachen. Zu Beginn gehe Ich auf allgemeine Voraussetzungen für Schimmelbildung im Keller ein, weiter unten finden Sie konkrete Schadensfälle.

Wenn Sie Schimmel in Ihrem Keller haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Unter welchen Voraussetzungen kann Schimmel im Keller entstehen?

Einleitend betrachten wir die 2 Grundvoraussetzungen für Schimmelwachstum:
Feuchtigkeit und organisches Material. 

Erhöhte Feuchtigkeit

Schimmelsporen sind Teil unser natürlichen Umwelt. Jedoch meistens so gering kozentriert, dass Sie nicht aufallen und ungefährlich sind. Unter den “richtigen” Bedingungen, können Sie sich jedoch schnell vermehren.

Schimmelpilze benötigen zum Wachstum vor allem Nährstoffe und Feuchtigkeit. Auch hohe Temperaturen sowie ein recht neutraler PH-Wert können das Wachstum fördern. 

Da es in den meisten Kellern kalt und relativ feucht ist, hat Schimmel hier besondere gute Wachstumsbedingungen. Die Feuchtigkeit im Keller liegt in 99% der Fälle an einer fehlerhaften Abdichtung, falschem Lüften oder einer gravierenden Nutzungsänderung.

Organisches Material

Die nötigen Nährstoffe zum wachsen, bezieht Schimmel im Keller aus organischem Material.
Beispiele sind:

  • Holz (Regale, Möbel)
  • Tapeten,
  • Kunstaharze
  • Kartons
  • Stoffe (Kleidung, Sofas)

Stehen z.B. alte Umzugskartons im feuchten Keller herum oder die Wand ist aus Gips,
lässt der Schimmel nicht lange auf sich warten.

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Die 3 Hauptursachen feuchter Keller

Wie eingangs erwähnt, gibt es 3 verschiedene Szenarien warum ein Keller feucht ist: 
Eine fehlerhafte Abdichtung, falsches Lüften oder einer gravierende Nutzungsänderung der Kellerräume.

Fehlerhafte Abdichtung des Kellers

Ein Keller ist immer erdberührt. Daher sind die Außenwände ständig mit der natürlichen Bodenfeuchte in Berührung. Eine sachgemäße Abdichtung des Kellers verhindert, dass diese Feuchtigkeit ins Gebäude eindringen kann und weitere Schäden anrichtet.

Ist die verbaute Abdichtung fehlerhaft (sofern es überhaupt eine gibt), kann das Wasser ins Mauerwerk eindringen. In den meisten Altbauten ist das Mauerwerk aus Ziegel, hat also viele Zwischenräume, in denen sich die Feuchtigkeit verteilen kann. Oft wandert die Feuchtigkeit dann in anliegende Wände, die Kellerdecke oder den Kellerboden.

Durch die erhöhte Feuchtigkeit im Mauerwerk steigt auch die Luftfeuchtigkeit im Raum, und Schimmel im Keller wird begünstigt.

Falsche Belüftung des Kellers

Auch durch falsches Lüftungsverhalten der Bewohner kann die (Luft-)Feuchtigkeit im Keller steigen. Statt aus dem Mauerwerk, zieht der Schimmelpilz die nötige Feuchtigkeit dann aus der Luft. Im Keller sollte die Luftfeuchtigkeit nicht höher als 65% sein.

RaumOptimale LuftfeuchtigkeitOptimale Temperatur
Wohn- und Arbeitszimmer40-60 %20 °C
Schlafzimmer40-60 %16-18 °C
Kinderzimmer40-60 %20-22 °C
Küche50-60 %18 °C
Badezimmer50-70 %23 °C
Keller50-65 %10-15 °C

Ein besonders häufiges Phänomen im Keller, ist das Sommerkondensat. 
Bei warmen Wetter wird der Keller belüftet und warme Luft dringt in den Keller ein. Dort trifft die warme Luft auf die kalten Kellerwände und kondensiert (verdampft). Die kondensierte Feuchtigkeit bleibt im Raum und begünstigt Schimmel.

Das Sommerkondensat ist ein klassiches Beispiel dafür, wie Bewohner sich Schimmel selbst ins Haus holen.

Nutzungsänderung der Kellerräume

Die Nutzungsänderung des Kellers ist etwas weiter gefasst. Damit gemeint sind generell alle Änderungen an Bauweise und Nutzung des Kellers, welche die Wärmedynamik im Keller ändern.

70% der deutschen Häuser sind vor 1977 erbaut worden. 1977 ist die erste Wärmeschutzgrundverordnung in Kraft getreten und brachte neue Anforderungen an die Immobilien mit sich. Einbau von Zentralheizungen, Einbau neuer Fenster und der Verbau von Wärmedämmsystemen um einige zu nennen.

In vielen Fällen wurde für diese Änderungen aber keine ausreichende Sanierungsgrundlage gelegt. Dadurch entstehen dann Schimmelbildung, die es vor der Nutzungsänderung nicht gab. Klassische Schadensfälle sind:

  • Einbau neuer Fenster, wodurch warme Luft nicht mehr entweichen kann.
    Eine Folge kann sein: Kondensation und erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Verbau von organischen Materialen – z.B. Gipsputz mit Raufaser – welche Schimmel
    bei fehlender Abdichtung als Nährboden dient

Fazit: Schimmel braucht immer Feuchtigkeit

Wenn Sie Schimmel im Keller haben ist eins sicher: Die Feuchtigkeit ist zu hoch. Nun gilt es, den Schimmel so schnell wie möglich wieder loszuwerden, bevor er sich ausbreiten kann.

Für die Ermittlung der Hauptursache des Schimmels, sollten Sie sich Experten hinzuziehen. Dies kann eine Fachfirma für Schimmelentfernung oder ein Bausachverständiger sein, welcher ein Gutachten erstellt.

Sollte der Schimmel nicht durch Baufehler entstanden sein, können Sie kleine Flächen sogar selbst entfernen. (Faustregel: Schimmelfläche ist kleiner als 1m²)

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Bei größflächigem Schimmel helfen wir Ihnen gerne

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Im Gespräch mit einem jungen Holz- und Bautenschützer – Fabian Kunze

Unsere letzte Weiterbildung beim Materialhersteller Remmers, war für Holz- und Bautenschützer Fabian Kunze die erste seit der erfolgreichen Gesellenprüfung.

Nach dem Seminar haben über seine Eindrücke zur Bautenschützer Ausbildung gesprochen.

Warum bist du Holz- und Bautenschützer geworden?

Fabian: Ich bin schon seit kleinauf begeistert vom Handwerk – früher wollte Ich Maurer werden, wie mein Vater.

Zum Holz- und Bautenschutz bin Ich über Umwege gekommen, da es den Ausbildung noch nicht lange gibt.

Mich hat beim Ausbildungsbeginn vor allem die Abwechslungs gereizt. Es ist interessanter und spezieller als viele Gewerke, dadurch wird es nie langweilig.

Mich interessieren besonders die technischen Aspekte. Es gibt oft neue, innovative Techniken und viele verschiedene Herangehensweisen. 

Das gibt mir die Chance, meine eigenen Spezialitäten zu finden und auszubauen. 

Da wenig Leute diese Ausbildung machen, sind die Jobaussichten außerdem super – das macht uns Bautenschützer zu gefragten Spezialisten.

Jürgen Adolphs und Fabian Kunze

Wie verlief die Ausbildung zum Bautenschützer?

Das ganze lief immer im Wechsel. Wir hatten im Jahr ca. 3,5 Monate Beruffschule und Weiterbildungen, und den Rest des Jahres haben wir mit praktischer Arbeit im Betrieb verbracht. Das ganze fand Ich auch gut so, da man die gelernten Bautenschutztechniken dann direkt anwenden konnte.

Wobei das wohl nicht alle so gesehen haben – am Anfang waren wir noch 25 Leute, abgeschlossen haben nur 11.

Die Theorieblöcke habe ich in der Berufsschule Glockenspitz in Krefeld verbracht, einer von 5 in ganz Deutschland un die einzige in Nordrhein Westfalen. 

Mit dem Abschluss habe Ich jetzt meinen Gesellenbrief und könnte noch den Meister im Holz- und Bautenschutz dranhängen.

Wie war deine erste eigene Sanierung?

Ich war erstmal ziemlich angespannt. Die alleinige Verantwortung für eine Baustelle zu tragen, war anfangs komisch. Auch das mein Sanierungshelfer 35, also gut 15 Jahre älter als Ich war, hat dazu beigetragen. 

Wir haben einen Neubau saniert. Dort waren Dämmplatten falsch verklebt, wodurch dahinter Schimmel entstehen konnte.
Im Endeffekt ist aber alles gut gelaufen. Bei Nervosität habe Ich mich meine Ausbildung zum Bautenschützer berufen – und dann gings mit ruhiger Hand weiter. 

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50 Jahre Adolphs Bautenschutz – Das Feiern wir!

Dieses Jahr war es so weit – wir feiern 50 Jahre Adolphs Bautenschutz.
Ein halbes Jahrhundert voller Veränderung, Spaß, harter Arbeit, schlafloser Nächte, einer Menge Herzblut und
toller Menschen. Und natürlich – trockener Immobilien.

Ich möchte an dieser Stelle DANKE sagen. An alle, die uns Ihr Vertrauen geschenkt haben. An die, die uns seit
langen Jahren treue Partner sind. Und vorallem, an unser Team. Ohne Sie, ginge hier gar nichts.

Eigentlich wollten wir es dieses Jahr krachen lassen. Geplant war eine Firmenfeier mit Freunden, Geschäftspartnern und
guten Kunden in Kölle. Aber es ist nunmal was daziwschen gekommen.. Naja, so ist das Leeve.

Deswegen haben wir beschlossen, das ganze 2022 nachzuholen! 2022, weil eh schon genug Veranstaltungen, Jubiläen etc. auf
2021 verschoben worden sind.

In diesem Sinne – bleiben Sie gesund und munter.

PS: Wer Lust hat mal zu sehen, wie alles angefangen hat – hier gehts zu unserem Zeitstrahl!

Jürgen Adolphs

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Kfw Förderung für Sanierungen der eigenen Immobilie

Wer sanieren will hat Glück: Seit Januar 2020 gibt es von der Kreditanstalt für
Wiederaufbau (KfW) zahlreiche Förderungen für eine Sanierung  des eigenen Altbaus.
Wer seine Immobilie durch eine Sanierung energetischer gestaltet, kann mit
saftigen Zuschüssen und günstigen Krediten rechnen.

Wie Sie von den Förderungen profitieren können, welche Summen Sie geltend machen
können und wie Sie die Hilfe anfordern können, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Diese KfW-Förderungen für die Sanierung gibt es 2020

Die KfW bietet in Ihren Programmen grundsätzlich zwei verschiedene Fördermodelle an:

  • Man kann Darlehen/Kredite zu attraktiven Konditionen aufnehmen. Für diese Darlehen gibt es dann, je nach energetischem Standard (Hierzu später mehr) des Hauses, einen Tilgungszuschuss obendrauf.
  • Die andere Option – Das Vorhaben aus eigener Kasse finanzieren und einen Investitionszuschuss zu erhalten. Dies ist besonders für Bauherren mit dem
    nötigen Eigenkapital eine attraktive Wahl.

Für die Sanierung von Altbauten bietet die KfW verschiedene Förderprogramme an, in denen die vorgestellten Fördermodelle unterschiedlich eingesetzt werden. Hier wird zwischen einzelnen Maßnahmen und einer energetischen Komplettsanierung unterschieden.

KfW-Förderung 151/152:
Kredit für die komplette Sanierung oder Einzelmaßnahmen

Das KfW-Förderprogramm 151/152 bietet einen günstigen Kredit (Aktuell 0,75% Sollzins p.a.) für die energetische Sanierung von Wohnraum. Förderfähig sind neben einer Komplettsanierung, einzelne Sanierungsmaßnahmen, eine Denkmalsanierung, der Umbau beheizter! Flächen zu Wohnraum und der Kauf von saniertem Wohnraum.

Wichtige Voraussetzungen für den KfW-Kredit 151/152:
Der Bau­antrag oder die Bau­anzeige des zu sanierenden Gebäudes muss vor dem 01.02.2002 gestellt worden sein. Eine Voraus­setzung für die Förderung ist die Ein­bindung eines Experten für Energieeffizienz.

KfW-Förderung für die komplette Sanierung der Immobilie

Bei der Komplettsanierung entscheidet die erreichte Effizienzklasse nach der Sanierung über die Höhe des Kredits. Gemessen wird diese am Energieverbrauch der Immobilie, im Vergleich mit einem vergleichbaren Neubau. Je niedriger der Energieverbrauch, desto höher ist der Tilgungszuschuss. 

Wer seinen effektiven Zinssatz, abzüglich Zuschuss, berechnen möchte, nutzt am besten den Tilgungsrechner der KfW.

Die KfW-Effizenzhaus Klassen geben den Energieverbrauch der Immobilie an. Sie sehen, bei KfW-Effizienzhaus 115 sind 30.000€ Tilgungszuschuss möglich, bei Effizienzklasse 55 sogar 48.000€.

KfW-Förderung Zuschuss Altbausanierung
Quelle: KfW Effizenzhaus-Standards für die energetische Komplettsanierung

KfW-Kredit für einzelne energetische Sanierungsmaßnahmen

Wer nicht die ganze Immobilie sanieren möchte, kann auch eine Förderung einzelner Sanierungsmaßnahmen beanspruchen.  Dafür stellt die KfW Kreditsummen bis 50.000€ bereit.
Förderbare Maßnahmen sind:

  • Wärme­dämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschoss­decken
  •  Erneuerung der Fenster und Außen­türen
  •  Erstanschluss an Nah- oder Fernwärme
  •  Optimierung der Heizungs­anlage
  •  Erneuerung oder Einbau einer Lüftungs­anlage

Damit Sie die Förderung der KfW erhalten können, müssen die Sanierungsmaßnahmen
bestimmte technische Mindest­anforderungen erfüllen.
Dafür haben wir Ihnen das Informationsblatt der KfW verlinkt.

Neben den Kosten für die Sanierungsmaßnahme an sich, fördert die KfW auch Kosten, die bei einer Sanierung zusätzlich aufkommen. Ingenieurs-, Architekts- oder Beratungskosten durch einen (Energie)Experten (KfW 431) fließen z.B. mit in die Kreditsumme.

KfW-Kredit für Baudenkmäler sowie Wohnungskauf und Wohnungsumbau

KfW-Förderung von Sanierungen und Innendämmung
Sanieren lohnt sich - bis zu 48.000€ gibt es von der KfW

Wie eingangs erwähnt, werden neben den vorgestellten Sanierungsoptionen auch andere energiesparende Maßnahmen gefördert. 

Baudenkmale, das sind Immobilien mit erhaltenswerter Bausubstanz, sollen möglichst lange in Schuss bleiben. Umso wichtiger, dass Sie energetisch modernisiert und vor Schäden geschützt werden. Zu diesem Zweck, fördert die KfW die Sanierung von Baudenkmälern.

Die Bemessung des Kreditrahmens und des Tilgungszuschusses erfolgt hier wie bei der Komplettsanierung über den Effizienzhaus-Standard.
Wichtig: Wer in einem Baudenkmal wohnt, braucht für die Förderung die Bestätigung der Kommune.

Auch wer sanierten Wohn­raum kauft kann eine Förderung für den Kauf erhalten. Dafür sprechen Sie am besten mit dem Vorbesitzer – denn die Kosten der ener­getischen Sanierung  müssen gesondert ausgewiesen werden. (zum Beispiel im Kauf­vertrag).

Die letzte förderfähige Option ist der Umbau von bestehenden, beheizten Nicht-­Wohnflächen zu Wohn­raum. Ein typischer Fall sind leerstehende Gewerbeflächen.

Aber auch für Eigentümer, welche unbeheizte Flächen (z.B. den Keller) zu Wohnraum umbauen wollen, gibt es attraktive Fördermöglichkeiten. 
Dazu mehr in unserem Artikel zum KfW-Programm 153.

Ihnen fehlt nur noch der richtige Sanierungsbetrieb?

Im Raum Köln/Rheinland/Oberberg sind wir Ihr zuverlässiger Partner für alle Sanierungsvorhaben.

Unsere Arbeit erfüllt alle Standards der KfW und führt Sie sicher zur Förderung.

Wir stellen Ihnen gerne unser Netzwerk an Architekten, Handwerkern und Beratern zur Verfügung – so kommt Ihr Bauvorhaben schnell und organisiert zum Ziel.

KfW-Förderung 431:
Zuschuss für die Baubegleitung der Sanierung

Sanierungsplanung durch Energieberater
Ein fachkundiger Energieberater garantiert
den Erfolg der Sanierungmaßnahmen

Wer die umfangreichen Förderprogramme der KfW beanspruchen will, muss einen unabhängiger Energieberater miteinbeziehen. Dieser dient der KfW als Garant für den Erfolg der Sanierung. Durch sein Mitwirken können alle “Baufallen” vermieden werden und das Haus wird rundum Energieeffizient.

Hier ist die KfW wieder großzügig: 50 %
der Kosten (Maximal 4000€) durch den Experten werden übernommen. 

Zugelassen sind alle Sach­verständigen, die in der Experten­liste der Deutschen Energie-Agentur (dena) für Förder­programme des Bundes geführt sind.

Die Förderung des Energieexperten ist zweckgebunden und kann somit nur kombiniert mit den Förderprogrammen 151/152, 153 und 430 genutzt werden. Ab Kosten von 600€ kann der Zuschuss in Anspruch genommen werden und deckt eine Vielzahl an Dienstleistungen des Energieberaters ab.

  • Leistungen zur Detailplanung
  • Unterstützung bei der Ausschreibung und Angebotsauswertung
  • Kontrolle der Bauausführung
  • Bauabnahme und Bewertung der Maßnahmen

KfW-Förderung 430:
Zuschuss für die Komplettsanierung oder einzelne energetische Maßnahmen

Der Zuschuss 430 funktioniert ähnlich wie die Förderprogramme 151 und 152.
Größter Unterschied: Nur natürliche Privatpersonen werden bezuschusst!
Zuschussfähig sind Sie, wenn Sie:

  • Eigentümer eines Ein- oder Zwei­familien­hauses mit maximal
    2 Wohn­einheiten oder einer Wohnung sind,
  • Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zwei­familien­hauses
    oder einer sanierten Wohnung sind,
  • eine Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft aus Privat­personen sind.
Quelle: KfW

Gerade für Eigentümer, welche die nötige Liquidität haben eine energetische Sanierung selber zu finanzieren, ist dieser Zuschuss optimal. Denn: Die Zuschussbeträge sind identisch mit den Tilgungszuschüssen des verwandten Förderprogramms. Somit geht durch die Eigenfinanzierung kein Fördergeld verloren.

KfW-Förderung Zuschuss Altbausanierung

Wichtige Voraussetzungen für den KfW-Zuschuss 430:
Der Bau­antrag oder die Bau­anzeige des zu sanierenden Gebäudes muss vor dem 01.02.2002 gestellt worden sein. Eine Voraus­setzung für unsere Förderung ist die Ein­bindung eines Experten für Energieeffizienz.

Diese KfW-Förderungen können Sie sinnvoll dazu kombinieren

Neben den bereits vorgestellten Förderprogrammen zur gibt es noch drei weitere Förderprogramme zur energetischen Sanierung. Diese fördern explizit die Umstellung der Energiegewinnung auf erneuerbare Energien. Falls Ihre Immobilie ohnehin sanierungsbedürftig ist und Sie für die Zukunft aufrüsten wollen, sind diese Förderuneng eine optimale Ergänzung.

Im KfW-Förderprogramm 167 können Sie, für die Umstellung der Heizung auf eneuerbare Energie,
einen Kredit bis zu 50.000€ erhalten. (Aktuell 0,78%  effektiver Jahreszins)

Auch hier gilt wieder: Der Kauf von saniertem Wohnraum mit einer modernisierten Heizung
ist auch förderfähig!

Das KfW-Förderprogramm 433 unterstützt, falls Sie in Ihre Immobilie Brennstoffzellen einbauen möchten. Diese verbrennen in der Regel Wasserstoff als Energieträger und ist sehr Energieeffizient.

Bei diesem Förderprogramm handelt es sich wieder um einen Zuschuss in Höhe von 28.200€ pro Brennstoffzelle. Besonderheit: Auch der Einbau in Nicht-Wohngebäude ist förderbar – auch Unternehmen, WEG’s und Verbände können gefördert werden.
Die Kosten für die Beratung durch einen Energieexperten sowie ein Voll­wartungs­vertrag in den ersten 10 Jahren (fest vereinbart) werden bezuschusst.

Das KfW-Förderprogramm 270, der Förderkredit für Strom und Wärme, ist das letzte im Trio. Der Bau von Anlagen zur Energieerzeugung wird mit bis zu 50.000.000€ kreditiert. (1,03% effektiver Jahreszins). In Frage kommen Photovoltaikanlagen, Wasser- und Windkraftanlagen und einige mehr.

Dieser Kredit ist vorallem für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen gedacht, aber auch für Privatpersonen nutzbar. Besonders Immobilieneigentümer, welche Ihr Dach mit einer Solaranlage ausrüsten möchten, können hier profitieren. 

Weiere Anbieter von Förderungen für Sanierungen: BAFA, NRW-Bank und BMF

Neben den Förderangeboten der KfW-Bank gibt es weitere Anlaufstellen um das eigene Sanierungsprojekt fördern zu lassen.

Bei der NRW-Bank gibt es Förderungen für die Modernisierung von Mietwohnraum und Maßnahmen zur Energieeinsparung. Auch Barriereabbau, Wohnraumerweiterung und die Verbesserung von Einbruchsschutz wird gefördert.

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) gewährt für energetische Sanierungsmaßnahmen einen Steuervorteil. Dies sind bis 20% der Kosten, maximal 40.000€ pro Wohnobjekt. Auch das BMF fördert eine Berater durch einen Energieexperten mit 50%

Der Steuervorteil wird mit der Einkommensteuererklärung beim Finanzamt geltend gemacht. Daher ist eine komplizierte Anstragsstellung gar nicht nötig. Eine Kombination mit KfW- und BAFA-Förderungen ist nicht möglich.

Der dritte alternative Förderer ist die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).
Die BAFA fokussiert Ihre Förderungen stark auf das Heizen mit erneuerbaren Energien.

Ihnen fehlt nur noch der richtige Sanierungsbetrieb?

Im Raum Köln/Rheinland/Oberberg sind wir Ihr zuverlässiger Partner für alle Sanierungsvorhaben.

Unsere Arbeit erfüllt alle Standards der KfW und führt Sie sicher zur Förderung.

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Lageraufstockung – Wir investieren trotz Corona für Sie!

Ausgangssperre, Wirtschaftseinbruch und Corona-Krise. Auch viele Kollegen aus dem Handwerk und Baugewerbe stehen momentan eine schwere Zeit durch. Wir denken es ist nur eine Frage der Zeit, bis es im Handwerk auch zu Lieferengpässen von Baustoffen kommt.
Daher haben wir gehandelt statt zu warten. Am 09.04 empfingen wir eine riesige Materiallieferung vom Marktführer Remmers.
Sanierputz, Multi-Baudicht 2k, Atemmasken und weitere Abdichtungsmaterialien.
Wir sind zuversichtlich, dass der Materialvorrat bis zum Aufhebung der schweren Einschränkungen ausreicht.

Also, Corona zum Trotz – wir bringen Sie auch weiterhin ins trockene.

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Schimmel in der Garage

Schimmel in der Garage: Ungewollt, ungesund aber nicht unbesiegbar. 
In manchen Fällen reicht bereits eine Achtsamere Belüftung der eigenen Garage. Klar, in anderen Fällen ist eine Sanierung nötig – besonders wenn beim Bau gepfuscht wurde.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Die Ursachen der Schimmelbildung in der Garage

Besonders in der Winterzeit kann Schimmel in der Garage häufig auftreten. Feuchte, verschneite Fahrzeuge werden oft in der Garage abgestellt. Hinzu kommt, dass in den meisten Garagen unzureichend geheizt und gelüftet wird.

Dadurch liegt der Taupunkt relativ gering, was die Kondensation von feuchter Luft begünstigt. Der ganze geschmolzene Schnee verwandelt sich Ruckzuck in Luftfeuchtigkeit.
Trifft dises Kondensationswasser dann auf organisches Material (Holzleisten, Autositze u.Ä.), sind optimale Voraussetzungen für Schimmelbildung in der Garage geschaffen.

Wird das Auto dann normal weiter genutzt, können sich die Schimmelsporen weiter verteilen. Beim anschnallen, aussteigen oder Einkäufe ausladen kommt der Schimmel richtig in Bewegung.

Schimmel in der Garage durch feuchtes Auto
Ist das Auto feucht oder verschneit, kann das Schimmel in der Garage befeuern

Natürlich spielt auch die Bauweise der Garage eine große Rolle bei der Schimmelbildung.

Die Außenwände lassen durch natürliche Kapillarität Feuchtigkeit in die Garage. Dies passiert dauerhaft, auch in Ihrem Wohngebäude. Um zu verhindern, dass dadurch Schäden entstehen, ist eine  fachgerechte Abdichtung nötig.

Falls diese fehlt, kann weitere Feuchtigkeit von außen mühelos eindringen – ganz besonders bei starkem Regenfall.


Schimmel in Garagen mit Flachdach ist übrigens besonders häufig. Das Wasser kann sich auf dem Flachdach anstauen und nach und nach in die Garage eindringen. Ein häufiges Symptom sind da nasse Decken bzw. Ecken.

Schimmelursachen in der Garage  auf einen Blick

  • Feuchte Fahrzeuge werden in der Garage abgestellt
  • Schnee gelangt über das Auto in die Garage und schmilzt
  • Es wird in der Garage wenig oder gar nicht geheizt
  • Zu wenig Luftaustausch in der Garage
  • Eine fehlende Abdichtung der Außenwände der Garage lassen durch Kapillarität Feuchtigkeit in die Garage
  • Ein undichtes Dach lässt Regen und Schmelzwasser in die Garage

Die Folgen einer schimmeligen Garage

Klar, pauschal gesagt ist Schimmel nie etwas gutes. (Außer auf der Edel-Salami)
Bei Schimmel in der Garage leidet bei den meisten Menschen als erstes das Auto darunter.
Da im Auto meistens organische Materialien verbaut sind, hat der Schimmel hier idealen Nährboden.

Hat der Schimmel Zeit sich zu verbreiten, sind Sitze, Gurte, Matten u.Ä. früher oder später versaut. Meistens trägt die Klimaanlage zur Verbreitung bei. Je nach Kaufpreis des Autos, kann das austauschen desbefallenen Interiors richtig wehtun. Ein Porsche mit Schimmel-Flair ist eben einfach nicht das Wahre. 

Dazu kommt, das der Schimmelpilz auch Ihre Gesundheit belasten kann.
Besonders für Vielfahrer, die wie Ich täglich mehrere Stunden im Auto verbringen, ist der Schimmel gefährlich.
Je nach Alter und Vorerkrankung, sollte man das Auto lieber stehen lassen, bis es schimmelfrei ist. Anonsten können starke Reizungen der Atemwege und Schleimhäute die Folge sein.

 

Schimmel adé: So halten Sie Ihre Garage schimmelfrei

Die baulichen Voraussetzungen Ihrer Garage sind in Ordnung? Abdichtung und Dämmung wurden professionell verbaut? Dann ist es möglich, dass der Schimmel in Ihrer Garage an Ihrem Nutzungsverhalten liegt. Dabei kommt es oft eher auf die Dinge an die Sie NICHT machen, als auf die, die Sie machen.

Ihre Nummer 1-Priorität sollte sein, zu hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden. Das ist nämlich immer eine Voraussetung für Schimmelbildung. 60% sollte das Maximum sein, steigt die Feuchtigkeit darüber. heißt es: LÜFTEN.

Schimmelentferner-Set Fungi Nox
Mit dem Fungi-Nox Schimmelentferner-Set können Sie kleinen Schimmelbefall komfortabel selbst entfernen

Im Winter sollten Sie außerdem versuchen, Schnee an Ihrem Auto vor dem Einparken zu entfernen. Oder lassen Sie bei Schnee oder nach Regenfahrten das Garagentor eine Weile offen stehen, bis Ihr Auto trocken ist. So kann die hohe Luftfeuchtigkeit austreten und Schimmel in der Garage wird vermieden.

Auch eine mobile Heizung bzw. Heißlüfter kann helfen, die überflüssige Luftfeuchtigkeit zu verringern.

Falls sich bereits einzelne Schimmelsporen gebildet haben, empfehlen wir die Beseitigung mit diesem Schimmelentferner-Paket.

Feuchte Garage durch bauliche Mängel? Adolphs Bautenschutz hilft Ihnen

Falls Ihre Garage nicht fachgerecht abgedichtet und gedämmt ist, helfen leider auch besseres Lüftungsverhalten und Sorgsamkeit bei Schnee nicht weiter. Das Wasser kann weiterhin eindringen und Schimmel in der Garage verursachen.

Bei der Abdichtung können wir Ihnen gerne behilflich sein. Wir haben schon hunderte Garagen fachgemäß saniert, die nun staubtrocken sind. 

Egal ob Ihre Garagenwand, die Einfahrt, die Torschwelle oder die Decke feucht ist – wir
bringen Sie (und Ihr Auto) wieder ins trockene.

Neue Bodenplatte Garage
Neuguss einer Bodenplatte in der Garageneinfahrt
Blaues Garagestor
Sanierte Garagenschwelle
Sanierungs Garagenwand
Abdichtung von Garagen-Innenwänden

Mit uns wird Ihre Garage fit für die Zukunft!

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Ab welcher Luftfeuchtigkeit entsteht Schimmel? Erklärt

Hohe Luftfeuchtigkeit und Schimmel gehen oft Hand in Hand. Denn Schimmel braucht zum wachsen vorallem eins – Feuchtigkeit. Bei hoher Luftfeuchtigkeit erhöht sich die Chance, dass das Wasser aus der Luft an Wänden u.Ä. kondensiert. Die Wände nehmen die Feuchtigkeit auf, und bieten idealen Nährboden für Schimmel.

In diesem Artikel erfahren Sie alles was Sie wissen müssen, um Schimmel nachhaltig zu vermeiden.

Falls Sie Schimmel im Keller haben, können wir Ihnen im Raum Köln-Oberberg professionell helfen.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Schimmel durch zu hohe Luftfeuchtigkeit

Während unseres Alltags geben wir überraschend viel Wasser in die Luft ab. Beim Duschen, kochen oder waschen wird  heißes Wasser genutzt. Dieses kondensiert an den kälteren Wänden und erhöht dadurch die Luftfeuchtigkeit.

Auch wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten, steigt die Luftfeuchtigkeit. Durch atmen und schwitzen geben wir viel Wasser in die Luft ab.

Wird diese erhöhte Luftfeuchtigkeit nicht durch richtiges Lüften abgeführt, kann Schimmel entstehen. Schimmel ist nicht nur hässlich anzusehen, die Sporen verteilen sich auch in der Luft.

Dies kann die Gesundheit der Hausbewohner beeinträchtigen. Tränende Augen, sowie gereizte Schleimhäute und Atemwege sind gängige Immunreaktionen.

Das richtige Lüften ist Maßnahme Nummer 1, um Schimmel durch hohe Luftfeuchtigkeit zu verhindern. Luftfeuchtemesser helfen zu erkennen, wann es Zeit zum Lüften ist.

Luftfeuchtigkeitsmesser
Ein Luftfeuchtigkeitsmesser hilft beim Erkennen zu hoher Luftfeuchtigkeit
FungiNox Schimmelentferner
Fungi Nox Schimmelentfernungs-Paket

Praktisches Paket um den Schimmel selbst zu entfernen

Falls man den Schimmel schnell und gründlich selbst entsorgen will (weil der Vermieter nur langsam antwortet oder es nur eine kleine Stelle ist), können wir ein solches Schimmelentfernungspaket empfehlen.

Dieses hier ist auf Amazon erhältlich, das Spray ist biologisch abbaubar und man hat direkt Schimmelhemmende, weiße Farbe dabei. Die Schutzausrütung schützt vor gesundheitlichen Schäden.

Beim Klick auf das Bild kommen Sie zum Produkt auf Amazon. Wir erhalten keine Provision oder Vergütung!!

Bei welcher Luftfeuchtigkeit entsteht Schimmel?

Das hängt ganz von den Gegebenheiten ab. Die optimale Luftfeuchtigkeit variiert nämlich für jeden Raum. Natürlich gibt es einen groben Richtwert von 50%, jedoch sind Faktoren wie Nutzung und Bauweise des Raumes wichtig.

Die  Schlafzimmer verbringen wir ungefähr ein Drittel des Tages und verlieren beim Schlafen ca. 0,5-2 Liter Schweiß. Die optimale Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer ist zwischen 40-60%. Die Temperatur darf für einen guten Schlaf ruhig etwas kühler sein.

In der Küche dagegen, ist die optimale Luftfeuchtigkeit 50-60%. Hier halten wir uns nicht so lange auf, und durch Kochen und Spülen wird viel Wasserdampf erzeugt.

Wichtig ist – passen Sie Ihr Lüftungsverhalten von Raum zu Raum an 

In dieser Tabelle sehen Sie, bei welcher Luftfeuchtigkeit Schimmelbildung vermieden werden kann.

 

RaumOptimale LuftfeuchtigkeitOptimale Temperatur
Wohn- und Arbeitszimmer40-60 %20 °C
Schlafzimmer40-60 %16-18 °C
Kinderzimmer40-60 %20-22 °C
Küche50-60 %18 °C
Badezimmer50-70 %23 °C
Keller50-65 %10-15 °C

Die idealen Luftfeuchtigkeiten für Ihre Wohnung/Ihre Immobilie

Hohe Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer

Wir verbringen ungefähr 8h am Tag im Schlafzimmer. Währendem dem schlafen, verlieren wir ca. 0,5-2 Liter Flüssigkeit. Wird bei geschlossenem Fenster geschlafen, kann dieses Wasser  an den kühlen Wänden kondensieren. Das ist auch der Grund, warum sich Im Schlafzimmer Schimmel oft am schnellsten bildet.

Es ist daher sehr wichtig,  sofort nach dem Aufstehen frische Luft ins Schlafzimmer zu lassen.

Klassische Schimmelfälle im Schlafzimmer sind Möbel aus Holz und ähnlichem Material. Zum Beispiel der Kleiderschrank. Das organische Material der Möbel ist ideal er Nährboden für Schimmel. Eine weitere typische Stelle ist Schimmel hinter der Tapete. Oft fangen diese Stellen unbemerkt an zu schimmeln und  ein modriger Geruch verteilt im Raum verteilt. 

Hohe Luftfeuchtigkeit im Keller

Der Keller ist ein Spezialfall. Dort wird sich nicht viel aufgehalten und die Luftfeuchtigkeit wird nicht durch tägliche Aktivitäten erhöht. Jedoch ist im Keller sehr kühl, da warme Luft ja bekanntermaßen nach oben steigt.

Wird der Keller nun, besonders an warmen Sommertagen, zu viel gelüftet, gelangt feuchtwarme Luft in den Keller. Diese trifft dort auf die kalten Kellerwände und kondensiert sofort. (Sommerkondensat) Das Ergebnis auch hier: Schimmel im Keller. Oft sind Regale und schwer zugängliche Stellen betroffen. Ist der Keller erst stark am Schimmeln, hilft in vielen Fällen nur eine Kellerabdichtung.

Dies lässt sich vermeiden, wenn nur sehr sparsam gelüftet wird. Riecht der Keller muffig, reicht es ggf. schon, die Kellertüre etwas länger offenstehen zu lassen. An kühlen Tagen, können Sie bedenkenlos auch Luft von draußen reinlassen.

Hier bildet sich Schimmel durch hohe Luftfeuchtigkeit zuerst

Prinzipiell kann Schimmel sich überall bilden. Aber auch wie bei den Räumen, gibt es gewisse Stellen, an denen sich besonders oft Schimmel bildet.

Fensterlaibungen und Fensterbänke sind solche Stellen. Sind Sie schlecht abgedichtet und gedämmt, kann dort warme Luft nach außen gelangen. Dadurch kühlt die Laibung aus und wird zum optimalen Nährboden für Schimmel. Dieses Phänomen nennt sich “Wärmebrücke”.

Gerade im Winter, ist die Gefahr von Schimmel akut. Bei den kalten Außentemperaturen bleiben die Fenster meistens geschlossen. Wird dann geheizt, kondensiert die warme Luft an den kalten Fenstern. Das erkennen Sie, sobald sich Wassertröpfchen an der Scheibe bilden.

Dadurch kann sich die Luftfeuchtigkeit im Raum schnell erhöhen. Der Schimmel hat damit alles was er braucht, um zu wachsen: Feuchtigkeit, Wärme und organisches Material (Gipsputz, Holz, Tapeten, Raufaser, Stoff).

Schimmel am Fensterrahmen
Wärmebrücke: Hier bildet sich Schimmel an der Fensterlaibung
Schimmel hinter der Kuechentuer
Auch hinter einer Balkontüre hat der Schimmel ideale Bedingungen zum wachsen

Top 10 Lüftungstipps - Schimmel durch hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden

  • Lüften Sie Mit weit offenen Fenstern, anstatt das Fenster lange auf Kipp zu lassen.
  • Öffnen Sie am besten alle Fenster auf einmal – dies sorgt für effektiven Luftaustausch und eine Reduzierung der Luftfeuchtigkeit.
  • Sie sollten mindestens 3x täglich Stoßlüften. Wenn Sie viel Zuhause sind, gerne auch 5x.
  • Je höher die Außentemperatur ist, desto länger sollten sie lüften. Dies gleicht das Wärmegefälle aus.
  • Im Winter reicht es, wenn Sie 5-10 Minuten Stoßlüften. Dies spart Heizenergie und verhindert, dass die Fensterbereiche zu stark auskühlen und sich Wärmebrücken bilden. (Schimmelgefahr!)
  • Im Sommer sollten Sie am besten spät abends, nachts und morgens lüften, da die Außentemperatur sehr warm ist.
  • Kaufen Sie sich einen Luftfeuchtigkeitsmesser. Damit können Sie kontrollieren, ob Sie die optimale Luftfeuchtigkeit erreichen.
  • Stellen Sie während dem Lüften die Heizung aus.
  • Gute Zeitpunkte zum Lüften sind: Nach dem Kochen, nach dem Aufstehen und nach dem Duschen/Baden. Also alle Zeitpunkte, an denen die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist.
  • Bei sehr warmen Außentemperaturen, sollten Sie den Keller auf keinen Fall Lüften – Hohe Schimmelgefahr!

Schimmel trotz lüften: Sind bauliche
Mängel schuld?

Angenommen, Sie Lüften optimal. Wie aus dem Bilderbuch. Wenn Ihr Haus oder Ihre Wohnung bauliche Mängel hat, kann sich leider trotzdem Schimmel bilden.

Die zuvor erklärten Wärmebrücken an den Fenstern, sind so ein baulicher Mangel. Werden diese nicht behoben, hilft gutes Lüften nur bedingt.
Zur Entfernung solcher Mängel bietet sich eine energetische Innensanierung an.

Unter dem Strich gilt: Feuchtigkeitsschutz kommt vor Wärmeschutz. Denn ist Ihre Immobilie nicht ausreichend abgedichtet, kann Wasser durch die Außenwände eindringen und zu Schimmelbildung führen. Dann hilft auch vorbildliches Lüften nicht mehr. Wenn das bei Ihrer Immobilie der Fall ist, können wir Ihnen Im Bereich Schimmelentfernung gerne weiterhelfen.

Automatische Lüfungsanlage gegen Schimmel

Sie wollen sich wegen dem richtigen Lüften nicht den Kopf zerbrechen? Oder Sie besitzen eine Immobilie und wollen Schimmel durch falsches Bewohnerverhalten ausschließen?
Dann sind automatische Lüftungsanlagen eine tolle Lösung.

Eine Lüftunganlage sorgt für eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit und verhindert so Schimmelbildung.
(Natürlich nur in Verbindung mit einer professionellen Wärmedämmung.)

Lüftungsanlage gegen Schimmel
Eine automatische Lüftungsanlage sorgt selbstständig
für die richtige Luftfeuchtigkeit

Durch intelligente Sensoren erkennt die Lüftungsanlage, wenn die Luft zu feucht oder zu trocken ist. Sie sorgt dann automatisch für die richtige Be- und Entlüftung.

Besonders praktisch ist sowas auch für Leute, die wenig Zuhause sind. Ob nun beruflich stark eingebunden oder ein ausgedehnter Urlaub – die automatische Lüftung sorgt für die perfekte Belüftung Ihrer Immobilie. Somit wird Schimmel durch zu hohe Luftfeuchtigkeit zuverlässig verhindert.

Ein hervorragender Hersteller solcher Lüftungsanlagen ist die Firma Pluggit.

Sie vermuten Ihr Schimmel liegt an baulichen Mängeln? Mein Team & Ich helfen gerne!

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