Wie kann Ich meinen niedrigen Keller trotzdem ausbauen?

Besonders wenn man einen niedrigen Keller zu Wohnraum ausbauen möchte, stehen einige Fragen im Raum: Geht das grundsätzlich? Wie bequem wird das ganze? Stoße Ich mir dann täglich den Kopf an?

Die Antwort vorweg: Bei einigen niedrigen Kellern geht ein Ausbau problemlos – die Voraussetzungen zeigen wir Ihnen im folgenden.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Das Fundament des niedrigen Kellers entscheidet über den Ausbau

Um den niedrigen Keller auszubauen und später als Wohnraum nutzen zu können, sollte der Boden tiefergelegt werden. Ob dieser Bauschritt möglich ist, darüber entscheidet das Fundament des Kellers.

Ältere Häuser, welche vor den 1970ern gebaut wurden, stehen in der Regel auf Streifenfundament. Wenn das der Fall ist, ist eine Tieferlegung in den meisten Fällen problemlos möglich. Dadurch können 20-50cm Deckenhöhe gewonnen werden um den Raum wohnlich zu machen. Grundsätzlich ist eine Deckenhöhe von 2,20m das gesetzliche Vorgeschriebene Minimum.

In Einzelfällen kann es jedoch sein, dass durch die Bauweise der Fundamente bei der Tieferlegung eine Unterfangung notwendig wird. Diese schützt das Haus gegen abrutschen. 
In diesem Fall steigen die Kosten für den Kellerausbau dramatisch und machen das Projekt unrentabel.

Freigelegtes Streienfundament
Ein klassisches Streifenfundament

Vorschriften für den Ausbau niedriger Keller

Bei jedem Kellerausbau gibt es – abgesehen von der grundsätzliche “Geht das?” Frage – weitere Voraussetzungen. Falls eine Nutzung als Wohnraum vorgesehen wird (wovon Ich in diesem Artikel ausgehe), sind 2,20m Deckenhöhe das gesetzliche Minimum. 

Außerdem muss 1/8 der Netto-Grundfläche des Raumes aus Fensterflächen bestehen. Darunter muss sich auch ein Fluchtweg für den Notfall befinden.

Wenn Sie aus Ihrem Kellergeschoss sogar eine Eigentumswohnung machen wollen – und diese vermieten möchte – wartet ein weiterer Schritt auf Sie. Dann müssen Sie nämlich die Nutzungsänderung beim zuständigen Bauamt anmelden und eine Baugenehmigung beantragen.

Brandschutz ist der nächste Punkt. Je nach Bundesland ist der Einbau von sogenannten Brandwänden sowie die Nutzung einer Brandschutztür im vorgeschrieben. Auch Fluchtwege, z.B. über eine Terasse, sollten gegeben sein.

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Energetische Sanierung – Steuerlich absetzbar bis zu 40.000€

Seit Anfang 2020 können Sie eine energetische Sanierung steuerlich absetzen. Das Klimaschutzprogramm des Bundesfinanzministeriums fördert nämlich die Modernisierung von Immobilien. In der Summe können Sie sich bis zu 40.000€ – über einen Zeitraum von 3 Jahren – für die energetische Sanierung von der Steuer zurückholen. Verankert ist dies im Paragraph 35c des Einkommensteuergesetzes.

Viele der geförderteren energetischen Maßnahmen, werden z.B. in einer Kellerabdichtung oder einem Kellerausbau zur Souterrainwohnung ohnehin durchgeführt. Auch der Bau eines neuen Homeoffice im Keller kann so begünstigt werden.

Wir beraten Sie gerne, wie wir ein Sanierungsprojekt bei Ihnen 100% steuer- und förderoptimiert durchführen können. Kontaktieren Sie uns gerne.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

So setzt sich die absetzbare Summe zusammen

Steuerlich können Sie maximal 200.000 Euro an Sanierungskosten geltend machen. Davon können Sie dann bis zu 20% steuerlich absetzen.

So kommen Sie auf Steuerminderung von bis zu 40.000 Euro pro Wohneinheit.

Wie eingangs erwähnt: Der Gesamtbetrag wird über 3 Jahre hinweg steuerlich abgesetzt:

  • Jahr 1: (Abschlussjahr der Sanierung): Steuererleichterung von 7 % auf die Sanierungskosten, maximal 14.000 Euro.
  • Jahr 2: Steuererleichterung von 7 % auf die Sanierungskosten, maximal 14.000 Euro.
  • Jahr 3: Steuererleichterung von 6 % auf die Sanierungskosten, maximal 12.000 Euro.

Dabei muss die Sanierung nach dem 31.12.2019 gestartet, und vor dem 01.01.2030 abgeschlossen sein.

Diese energetischen Sanierungen sind steuerlich absetzbar

Das Ziel des Klimaschutzprogramms ist es, Emissionen einzusparen. Somit sind alle energetischen Maßnahmen steuerlich absetzbar, welche den Wärmeverlust Ihrer Immobilie und damit auch den Energieverbrauch.

Diese energetischen Sanierungen können Sie von der Steuer absetzen:

  • Wärmedämmung von Wänden
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken
  • Erneuerung von Fenstern oder Außentüren
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage
  • Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
  • Optimierung bestehender Heizungsanlagen.
KfW-Förderung von Sanierungen und Innendämmung
Eine energetische Innendämmung ist steuerlich absetzbar
Hohe Luftfeuchtigkeit Souterrainwohnung
Eine automatische Lüftungsanlage optimiert den Energieverbrauch einer Wohnung

Energetisch Sanieren - Steuern sparen. Mit Adolphs Bautenschutz

Viele unsere Kunden im Raum Köln-Oberberg kommen zu uns, weil Sie ein akutes Feuchtigkeitsproblem haben. Feuchte Keller, Bröckelnde Haussockel usw.

Auch bei solchen Problem, können wir Ihnen Steuern zurückholen – das zeigt meine Erfahrung. In fast allen Fällen, macht es Sinn, die Abdichtung des Kellers direkt mit einer Wärmedämmung zu verbinden.

Besonders jetzt im Corona-Winter ist auch der Umbau des eigenen Kellers zum Homeoffice eine Riesenchance. Das ganze ist eine energetische Sanierung, somit steuerlich abetzbar und sogar KfW-Förderbar.

So oder so – Ihre Investitionslast wird deutlich gesenkt und der Wert Ihrer Immobilie steigt gleichzeitig. Falls Sie einen feuchten Keller mit Platzpotenzial haben, schreiben Sie mir gerne eine kurze Mail und wir loten mal Ihre Chancen aus.

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Richtig lüften im Winter: So geht’s trotz Homeoffice

Die Art, wie und besonders wo wir arbeiten, hat sich stark verändert. Tausende Arbeitnehmer arbeiten nun im Homeoffice. Besonders im Winter, bringt diese Nutzungsänderung neue Anforderungen an die Belüftung und Heizung des Wohnraums mit sich.

Ich zeige Ihnen hier, wie Sie Ihr Homeoffice im Winter richtig lüften. So kommen Sie mit Sicherheit energiesparend und schimmelfrei durch den Winter.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Das richtige Lüften: Im Winter besonders wichtig

Das Ziel des richtigen Lüftung ist es, zu hohe Luftfeuchtigkeit (und damit Schimmelbildung) im Raum zu vermeiden. Im Winter ist das richtige Belüften des Wohnraums besonders wichtig.

Durch die warme Heizungsluft steht die Raumtemperatur im starken Kontrast zu Außentemperatur. Häufig kondensiert diese warme Luft dann an kalten Fenstern und die Luftfeuchtigkeit erhöht sich. Dadurch, dass viele Menschen nun im Homeoffice arbeiten, wird jetzt also auch tagsüber kräftig geheizt.

Um dauerhaft erhöhte Luftfeuchtigkeit – und damit Schimmelbildung – zu vermeiden, ist das richtige Lüften im Winter also entscheidend.

Schauen wir uns also das “Wie”, das “Wann”, und “das Wo” der richtigen Belüftung  an – mit besonderem Augenmerk auf die Arbeit im Homeoffice.

Allgemeines: So geht lüften
im Winter richtig!

Zuerst ein paar allgemeine Tipps zum richtigen Lüften.

  • Lüften Sie am besten mit weit offenen Fenstern, statt auf Kipp
  • Je nach Möglichkeit – öffnen Sie viele Fenster auf einmal, damit die Luft schnell zirkulieren kann
  • Stellen Sie während dem lüften die Heizung aus, damit diese nicht nachfeuert
  • Bei größeren Räumen sollten sie häufiger lüften, als in kleinen
  • Je mehr Personen sich in einem Raum aufhalten, desto öfter sollte dieser belüftet werden

Übrigens: Wassertropfen am Fenster sind ein Zeichen, dass dringen gelüftet werden sollte!

Richtig lüften im Winter - mit weit offenen Fenster
Am besten lüften Sie mit weit offenem Fenster

Wie lange lüften im Winter?

Im Winter reicht es, wenn Sie 5-10 Minuten Stoßlüften. (Quelle: Bundesministerium für Umwelt) Das spart Heizkosten und verhindert, dass die Fensterbereiche zu stark auskühlen und sich Wärmebrücken bilden. (Schimmelgefahr!)
Ziel ist es, den Temperaturunterschied zwischen innen und außen schnell auszugleichen. Achten Sie gewissenhaft darauf, nicht zu lange zu lüften, da der Wohnraum sonst zu stark auskühlt. Dabei kann Ihnen diese Tabelle als grobe Orientierung dienen.

RaumOptimale LuftfeuchtigkeitOptimale Temperatur
Homeoffice/
Wohnzimmer
40-60 %20 °C
Schlafzimmer40-60 %16-18 °C
Kinderzimmer40-60 %20-22 °C
Küche50-60 %18 °C
Badezimmer50-70 %23 °C
Keller50-65 %10-15 °C

Wie oft sollte man im Winter lüften?

Im Winter sollten Sie mindestens 3x am Tag gut durchlüften. Besser wäre 5x, da Sie durch die Arbeit im Homeoffice mehr Zuhause sind. Eigentlich eine gute Chance, die Lüftungsintervalle mit einer kurzen Kaffee-, Tee-, oder Entspannungspause zu verbinden.

Ganz allgemein sind gute Lüftungszeitpunkte nach dem Aufstehen, nach dem Kochen oder Duschen – immer dann, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist.

Das Homeoffice im Winter richtig beheizen

70% der Energiekosten fallen in den meisten Haushalten auf die Heizung. Grund genug sich einmal anzuschauen, wie Sie das ganze im Winter energiesparend angehen können.

Normalerweise reicht es, wenn man das Thermostat auf Stufe 3, höchstens 4 einstellt. Darüber vergeudet man i.d.R nur Energie, da man durch das regelmäßige lüften den Temperaturunterschied ausgleicht.

Homeoffice richtig heizen

Besonders wichtig im Bezug aufs Homeoffice: Die Heizkörper sollten nicht zugestellt werden, z.B. von Schreibtisch oder Aktenschränken. Dadurch kann sich die Heizwärme schlecht im Raum verteilen. Und das verschwendet nur Energie.

Während dem Heizen ist es außerdem sinnvoll, die Türen zu verschließen, damit die Energie nicht in ungenutzte Räume entweicht.

Sonderfall: Homeoffice im Keller richtig belüften

Sollte das eigene Homeoffice in Keller zu finden sein, gibt es einige Besonderheiten bei der Belüftung zu beachten. Grundvoraussetzung ist hier natürlich ein entsprechender Feuchteschutz des Kellers, welcher vor Feuchtigkeit aus dem Erdreich schützt. Auch eine Wärmedämmung ist eine Voraussetzung für die Nutzung des Kellers als Büro. Andernfalls kommt es zur Kondensation warmer Heizungsluft an den kalten Wänden.

Beim Belüften des Homeoffice im Keller ist es wichtig zu beachten, ob alle Kellerräume wärmegedämmt sind oder nur der Büroraum. Falls nur der Büroraum gedämmt ist, sollte die Heizungsluft und die kalte Luft von außen, nicht in den Rest des Kellers gelangen.

Andernfalls kommt es schnell zu a) Kondensation der warmen Luft an den kalten Wänden oder b) starke Auskühlung durch die kalte Winterluft. Beides begünstigt Schimmel.

Fazit: Richtig lüften im Winter geht auch mit Homeoffice

Auch wenn es mit neuen Gewohnheiten eingehen muss, das richtige lüften im Winter ist essenziell für einen dauerhaft trocken und gesunden Wohnraum. 

Bleiben Sie gesund – Ihr Jürgen Adolphs

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Schimmel im Keller – Wo kommt er her?

Für Schimmel im Keller gibt es verschiedene Gründe. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die verschiedenen Ursachen. Zu Beginn gehe Ich auf allgemeine Voraussetzungen für Schimmelbildung im Keller ein, weiter unten finden Sie konkrete Schadensfälle.

Wenn Sie Schimmel in Ihrem Keller haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Details zu unserer Schimmelsanierung.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Unter welchen Voraussetzungen kann Schimmel im Keller entstehen?

Einleitend betrachten wir die 2 Grundvoraussetzungen für Schimmelwachstum:
Feuchtigkeit und organisches Material. 

Erhöhte Feuchtigkeit

Schimmelsporen sind Teil unser natürlichen Umwelt. Jedoch meistens so gering kozentriert, dass Sie nicht aufallen und ungefährlich sind. Unter den “richtigen” Bedingungen, können Sie sich jedoch schnell vermehren.

Schimmelpilze benötigen zum Wachstum vor allem Nährstoffe und Feuchtigkeit. Auch hohe Temperaturen sowie ein recht neutraler PH-Wert können das Wachstum fördern. 

Da es in den meisten Kellern kalt und relativ feucht ist, hat Schimmel hier besondere gute Wachstumsbedingungen. Die Feuchtigkeit im Keller liegt in 99% der Fälle an einer fehlerhaften Abdichtung, falschem Lüften oder einer gravierenden Nutzungsänderung.

Organisches Material

Die nötigen Nährstoffe zum wachsen, bezieht Schimmel im Keller aus organischem Material.
Beispiele sind:

  • Holz (Regale, Möbel)
  • Tapeten,
  • Kunstaharze
  • Kartons
  • Stoffe (Kleidung, Sofas)

Stehen z.B. alte Umzugskartons im feuchten Keller herum oder die Wand ist aus Gips,
lässt der Schimmel nicht lange auf sich warten.

Die 3 Hauptursachen feuchter Keller

Wie eingangs erwähnt, gibt es 3 verschiedene Szenarien warum ein Keller feucht ist: 
Eine fehlerhafte Abdichtung, falsches Lüften oder einer gravierende Nutzungsänderung der Kellerräume.

Fehlerhafte Abdichtung des Kellers

Ein Keller ist immer erdberührt. Daher sind die Außenwände ständig mit der natürlichen Bodenfeuchte in Berührung. Eine sachgemäße Abdichtung des Kellers verhindert, dass diese Feuchtigkeit ins Gebäude eindringen kann und weitere Schäden anrichtet.

Ist die verbaute Abdichtung fehlerhaft (sofern es überhaupt eine gibt), kann das Wasser ins Mauerwerk eindringen. In den meisten Altbauten ist das Mauerwerk aus Ziegel, hat also viele Zwischenräume, in denen sich die Feuchtigkeit verteilen kann. Oft wandert die Feuchtigkeit dann in anliegende Wände, die Kellerdecke oder den Kellerboden.

Durch die erhöhte Feuchtigkeit im Mauerwerk steigt auch die Luftfeuchtigkeit im Raum, und Schimmel im Keller wird begünstigt.

Falsche Belüftung des Kellers

Auch durch falsches Lüftungsverhalten der Bewohner kann die (Luft-)Feuchtigkeit im Keller steigen. Statt aus dem Mauerwerk, zieht der Schimmelpilz die nötige Feuchtigkeit dann aus der Luft. Im Keller sollte die Luftfeuchtigkeit nicht höher als 65% sein.

RaumOptimale LuftfeuchtigkeitOptimale Temperatur
Wohn- und Arbeitszimmer40-60 %20 °C
Schlafzimmer40-60 %16-18 °C
Kinderzimmer40-60 %20-22 °C
Küche50-60 %18 °C
Badezimmer50-70 %23 °C
Keller50-65 %10-15 °C

Ein besonders häufiges Phänomen im Keller, ist das Sommerkondensat. 
Bei warmen Wetter wird der Keller belüftet und warme Luft dringt in den Keller ein. Dort trifft die warme Luft auf die kalten Kellerwände und kondensiert (verdampft). Die kondensierte Feuchtigkeit bleibt im Raum und begünstigt Schimmel.

Das Sommerkondensat ist ein klassiches Beispiel dafür, wie Bewohner sich Schimmel selbst ins Haus holen.

Nutzungsänderung der Kellerräume

Die Nutzungsänderung des Kellers ist etwas weiter gefasst. Damit gemeint sind generell alle Änderungen an Bauweise und Nutzung des Kellers, welche die Wärmedynamik im Keller ändern.

70% der deutschen Häuser sind vor 1977 erbaut worden. 1977 ist die erste Wärmeschutzgrundverordnung in Kraft getreten und brachte neue Anforderungen an die Immobilien mit sich. Einbau von Zentralheizungen, Einbau neuer Fenster und der Verbau von Wärmedämmsystemen um einige zu nennen.

In vielen Fällen wurde für diese Änderungen aber keine ausreichende Sanierungsgrundlage gelegt. Dadurch entstehen dann Schimmelbildung, die es vor der Nutzungsänderung nicht gab. Klassische Schadensfälle sind:

  • Einbau neuer Fenster, wodurch warme Luft nicht mehr entweichen kann.
    Eine Folge kann sein: Kondensation und erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Verbau von organischen Materialen – z.B. Gipsputz mit Raufaser – welche Schimmel
    bei fehlender Abdichtung als Nährboden dient

Fazit: Schimmel braucht immer Feuchtigkeit

Wenn Sie Schimmel im Keller haben ist eins sicher: Die Feuchtigkeit ist zu hoch. Nun gilt es, den Schimmel so schnell wie möglich wieder loszuwerden, bevor er sich ausbreiten kann.

Für die Ermittlung der Hauptursache des Schimmels, sollten Sie sich Experten hinzuziehen. Dies kann eine Fachfirma für Schimmelentfernung oder ein Bausachverständiger sein, welcher ein Gutachten erstellt.

Sollte der Schimmel nicht durch Baufehler entstanden sein, können Sie kleine Flächen sogar selbst entfernen. (Faustregel: Schimmelfläche ist kleiner als 1m²)

Perfekt zum selber entfernen

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Im Gespräch mit einem jungen Holz- und Bautenschützer – Fabian Kunze

Unsere letzte Weiterbildung beim Materialhersteller Remmers, war für Holz- und Bautenschützer Fabian Kunze die erste seit der erfolgreichen Gesellenprüfung.

Nach dem Seminar haben über seine Eindrücke zur Bautenschützer Ausbildung gesprochen.

Warum bist du Holz- und Bautenschützer geworden?

Fabian: Ich bin schon seit kleinauf begeistert vom Handwerk – früher wollte Ich Maurer werden, wie mein Vater.

Zum Holz- und Bautenschutz bin Ich über Umwege gekommen, da es den Ausbildung noch nicht lange gibt.

Mich hat beim Ausbildungsbeginn vor allem die Abwechslungs gereizt. Es ist interessanter und spezieller als viele Gewerke, dadurch wird es nie langweilig.

Mich interessieren besonders die technischen Aspekte. Es gibt oft neue, innovative Techniken und viele verschiedene Herangehensweisen. 

Das gibt mir die Chance, meine eigenen Spezialitäten zu finden und auszubauen. 

Da wenig Leute diese Ausbildung machen, sind die Jobaussichten außerdem super – das macht uns Bautenschützer zu gefragten Spezialisten.

Jürgen Adolphs und Fabian Kunze

Wie verlief die Ausbildung zum Bautenschützer?

Das ganze lief immer im Wechsel. Wir hatten im Jahr ca. 3,5 Monate Beruffschule und Weiterbildungen, und den Rest des Jahres haben wir mit praktischer Arbeit im Betrieb verbracht. Das ganze fand Ich auch gut so, da man die gelernten Bautenschutztechniken dann direkt anwenden konnte.

Wobei das wohl nicht alle so gesehen haben – am Anfang waren wir noch 25 Leute, abgeschlossen haben nur 11.

Die Theorieblöcke habe ich in der Berufsschule Glockenspitz in Krefeld verbracht, einer von 5 in ganz Deutschland un die einzige in Nordrhein Westfalen. 

Mit dem Abschluss habe Ich jetzt meinen Gesellenbrief und könnte noch den Meister im Holz- und Bautenschutz dranhängen.

Wie war deine erste eigene Sanierung?

Ich war erstmal ziemlich angespannt. Die alleinige Verantwortung für eine Baustelle zu tragen, war anfangs komisch. Auch das mein Sanierungshelfer 35, also gut 15 Jahre älter als Ich war, hat dazu beigetragen. 

Wir haben einen Neubau saniert. Dort waren Dämmplatten falsch verklebt, wodurch dahinter Schimmel entstehen konnte.
Im Endeffekt ist aber alles gut gelaufen. Bei Nervosität habe Ich mich meine Ausbildung zum Bautenschützer berufen – und dann gings mit ruhiger Hand weiter. 

Innendämmung mit IQ-Therm Calziumsilikatplatten

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50 Jahre Adolphs Bautenschutz – Das Feiern wir!

Dieses Jahr war es so weit – wir feiern 50 Jahre Adolphs Bautenschutz.
Ein halbes Jahrhundert voller Veränderung, Spaß, harter Arbeit, schlafloser Nächte, einer Menge Herzblut und
toller Menschen. Und natürlich – trockener Immobilien.

Ich möchte an dieser Stelle DANKE sagen. An alle, die uns Ihr Vertrauen geschenkt haben. An die, die uns seit
langen Jahren treue Partner sind. Und vorallem, an unser Team. Ohne Sie, ginge hier gar nichts.

Eigentlich wollten wir es dieses Jahr krachen lassen. Geplant war eine Firmenfeier mit Freunden, Geschäftspartnern und
guten Kunden in Kölle. Aber es ist nunmal was daziwschen gekommen.. Naja, so ist das Leeve.

Deswegen haben wir beschlossen, das ganze 2022 nachzuholen! 2022, weil eh schon genug Veranstaltungen, Jubiläen etc. auf
2021 verschoben worden sind.

In diesem Sinne – bleiben Sie gesund und munter.

PS: Wer Lust hat mal zu sehen, wie alles angefangen hat – hier gehts zu unserem Zeitstrahl!

Jürgen Adolphs

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Lageraufstockung – Wir investieren trotz Corona für Sie!

Ausgangssperre, Wirtschaftseinbruch und Corona-Krise. Auch viele Kollegen aus dem Handwerk und Baugewerbe stehen momentan eine schwere Zeit durch. Wir denken es ist nur eine Frage der Zeit, bis es im Handwerk auch zu Lieferengpässen von Baustoffen kommt.
Daher haben wir gehandelt statt zu warten. Am 09.04 empfingen wir eine riesige Materiallieferung vom Marktführer Remmers.
Sanierputz, Multi-Baudicht 2k, Atemmasken und weitere Abdichtungsmaterialien.
Wir sind zuversichtlich, dass der Materialvorrat bis zum Aufhebung der schweren Einschränkungen ausreicht.

Also, Corona zum Trotz – wir bringen Sie auch weiterhin ins trockene.

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Wir können Ihre Baustelle mit Sicherheit abwickeln!

Mr.Adolphs

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Schimmel in der Garage

Schimmel in der Garage: Ungewollt, ungesund aber nicht unbesiegbar. 
In manchen Fällen reicht bereits eine Achtsamere Belüftung der eigenen Garage. Klar, in anderen Fällen ist eine Sanierung nötig – besonders wenn beim Bau gepfuscht wurde.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Die Ursachen der Schimmelbildung in der Garage

Besonders in der Winterzeit kann Schimmel in der Garage häufig auftreten. Feuchte, verschneite Fahrzeuge werden oft in der Garage abgestellt. Hinzu kommt, dass in den meisten Garagen unzureichend geheizt und gelüftet wird.

Dadurch liegt der Taupunkt relativ gering, was die Kondensation von feuchter Luft begünstigt. Der ganze geschmolzene Schnee verwandelt sich Ruckzuck in Luftfeuchtigkeit.
Trifft dises Kondensationswasser dann auf organisches Material (Holzleisten, Autositze u.Ä.), sind optimale Voraussetzungen für Schimmelbildung in der Garage geschaffen.

Wird das Auto dann normal weiter genutzt, können sich die Schimmelsporen weiter verteilen. Beim anschnallen, aussteigen oder Einkäufe ausladen kommt der Schimmel richtig in Bewegung.

Schimmel in der Garage durch feuchtes Auto
Ist das Auto feucht oder verschneit, kann das Schimmel in der Garage befeuern

Natürlich spielt auch die Bauweise der Garage eine große Rolle bei der Schimmelbildung.

Die Außenwände lassen durch natürliche Kapillarität Feuchtigkeit in die Garage. Dies passiert dauerhaft, auch in Ihrem Wohngebäude. Um zu verhindern, dass dadurch Schäden entstehen, ist eine  fachgerechte Abdichtung nötig.

Falls diese fehlt, kann weitere Feuchtigkeit von außen mühelos eindringen – ganz besonders bei starkem Regenfall.


Schimmel in Garagen mit Flachdach ist übrigens besonders häufig. Das Wasser kann sich auf dem Flachdach anstauen und nach und nach in die Garage eindringen. Ein häufiges Symptom sind da nasse Decken bzw. Ecken.

Schimmelursachen in der Garage  auf einen Blick

  • Feuchte Fahrzeuge werden in der Garage abgestellt
  • Schnee gelangt über das Auto in die Garage und schmilzt
  • Es wird in der Garage wenig oder gar nicht geheizt
  • Zu wenig Luftaustausch in der Garage
  • Eine fehlende Abdichtung der Außenwände der Garage lassen durch Kapillarität Feuchtigkeit in die Garage
  • Ein undichtes Dach lässt Regen und Schmelzwasser in die Garage

Die Folgen einer schimmeligen Garage

Klar, pauschal gesagt ist Schimmel nie etwas gutes. (Außer auf der Edel-Salami)
Bei Schimmel in der Garage leidet bei den meisten Menschen als erstes das Auto darunter.
Da im Auto meistens organische Materialien verbaut sind, hat der Schimmel hier idealen Nährboden.

Hat der Schimmel Zeit sich zu verbreiten, sind Sitze, Gurte, Matten u.Ä. früher oder später versaut. Meistens trägt die Klimaanlage zur Verbreitung bei. Je nach Kaufpreis des Autos, kann das austauschen desbefallenen Interiors richtig wehtun. Ein Porsche mit Schimmel-Flair ist eben einfach nicht das Wahre. 

Dazu kommt, das der Schimmelpilz auch Ihre Gesundheit belasten kann.
Besonders für Vielfahrer, die wie Ich täglich mehrere Stunden im Auto verbringen, ist der Schimmel gefährlich.
Je nach Alter und Vorerkrankung, sollte man das Auto lieber stehen lassen, bis es schimmelfrei ist. Anonsten können starke Reizungen der Atemwege und Schleimhäute die Folge sein.

 

Schimmel adé: So halten Sie Ihre Garage schimmelfrei

Die baulichen Voraussetzungen Ihrer Garage sind in Ordnung? Abdichtung und Dämmung wurden professionell verbaut? Dann ist es möglich, dass der Schimmel in Ihrer Garage an Ihrem Nutzungsverhalten liegt. Dabei kommt es oft eher auf die Dinge an die Sie NICHT machen, als auf die, die Sie machen.

Ihre Nummer 1-Priorität sollte sein, zu hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden. Das ist nämlich immer eine Voraussetung für Schimmelbildung. 60% sollte das Maximum sein, steigt die Feuchtigkeit darüber. heißt es: LÜFTEN.

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Mit dem Fungi-Nox Schimmelentferner-Set können Sie kleinen Schimmelbefall komfortabel selbst entfernen

Im Winter sollten Sie außerdem versuchen, Schnee an Ihrem Auto vor dem Einparken zu entfernen. Oder lassen Sie bei Schnee oder nach Regenfahrten das Garagentor eine Weile offen stehen, bis Ihr Auto trocken ist. So kann die hohe Luftfeuchtigkeit austreten und Schimmel in der Garage wird vermieden.

Auch eine mobile Heizung bzw. Heißlüfter kann helfen, die überflüssige Luftfeuchtigkeit zu verringern.

Falls sich bereits einzelne Schimmelsporen gebildet haben, empfehlen wir die Beseitigung mit diesem Schimmelentferner-Paket.

Feuchte Garage durch bauliche Mängel? Adolphs Bautenschutz hilft Ihnen

Falls Ihre Garage nicht fachgerecht abgedichtet und gedämmt ist, helfen leider auch besseres Lüftungsverhalten und Sorgsamkeit bei Schnee nicht weiter. Das Wasser kann weiterhin eindringen und Schimmel in der Garage verursachen.

Bei der Abdichtung können wir Ihnen gerne behilflich sein. Wir haben schon hunderte Garagen fachgemäß saniert, die nun staubtrocken sind. 

Egal ob Ihre Garagenwand, die Einfahrt, die Torschwelle oder die Decke feucht ist – wir
bringen Sie (und Ihr Auto) wieder ins trockene.

Neue Bodenplatte Garage
Neuguss einer Bodenplatte in der Garageneinfahrt
Blaues Garagestor
Sanierte Garagenschwelle
Sanierungs Garagenwand
Abdichtung von Garagen-Innenwänden

Mit uns wird Ihre Garage fit für die Zukunft!

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Energetische Sanierung: Schimmel vermeiden

Energetische Sanierung – Falsche Annahmen

Von vielen Architekten und Bauherren wird ein energetische Sanierung von Innen kategorisch abgelehnt: “Die Innenwand kann nicht mehr atmen”, “Das führt zur Schimmelbildung”. Dieses schlechte Bild der energetischen Innensanierung mag aus Erfahrungen entstanden sein. Für gewöhnlich beruht es jedoch auf einer unzureichenden Analyse des Bauwerks sowie mangelhafter Bauplanung- und Ausführung. Dabei hat die energetische Sanierung von Innen einige entscheidende Vorteile für Hausbesitzer. Wichtigster Punkt: Großes Sparpotenzial durch Verringerung von Energieverbrauch und CO2 Ausstoß. Oft ist eine nachträgliche energetische Sanierung die einzige Möglichkeit, dies zu erreichen. Außerdem verläuft die Sanierung oft unkomplizierter als eine Sanierung von außen. Auf ein aufwendiges Ausschachten des Gartens zur Freilegung der Außenwand kann meistens verzichtet werden. Voraussetzung dafür ist, dass die erdberührten Wände keine Undichtigkeit aufweisen.

Energetische Sanierung im Altbau – Bauliche Voraussetzungen

Bei der Durchführung einer energtischen Sanierung im Altbau gibt es einige Dinge zu beachten. Dies gilt besonders für energetische Sanierungen mithilfe einer trennenden Ständerwand und dazwischenliegenden, diffusionsoffenen Wärmedämmstoffen. Diese Aspekte sind für die nachhaltige Wirkung der Sanierung essenziell.
  1. Als innenseitiger Abschluss muss unbedingt eine richtig dimensionierte, diffusionshemmende Schicht – früher als Dampfbremse bezeichnet – gewählt werden.
  2. Diese Schicht muss weiterhin einen luftdichten Anschluss an alle eingebundenen Bauteile haben. Das gilt auch für Steckdosen und ähnliche Anschlüsse.So kann kann keine warme, feuchte Raumluft hinter die Wärmedämmung gelangen und dort an der kalten Außenwand kondensieren.
Dieses Vorgehen stellt sich in der Umsetzung jedoch oft schwierig dar, da die Vorbereitung des Raumes (Heizkörper abmontieren, Steckdosen vorbereiten) mühsam und fehleranfällig ist. Außerdem gehen i.d.R. 100mm Raumbreite verloren. Alternativ können kapillaraktiven Wärmedämmstoffe (Kalziumsilikat, Mineralschaum oder Korkdämmlehm) zur Innendämmung genutzt werden. Diesen werden als Klimaplatten (IQ-Therm) verarbeitet. Diese kapillaraktiven Stoffe können das kondensierte Wasser in großen Mengen aufnehmen und wieder in den Innenraum abgeben. Dort kann die Feuchtigkeit dann bei ausreichender Lüftung und Beheizung wieder abgeführt werden.                
Verbaut sehen die IQ-Therm Platten so aus. Wichtig ist beim Einbau die richtige Untergrundvorbereitung.
    Weiterhin wichtig ist, diese Innendämmungs-Konstruktion nicht mit dichten Tapeten oder organischen Anstrichen zu versehen. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffe ändern die bauphysikalischen Eigenschaften der Dämmung, wodurch die Wirkung behindert wird und unter Umständen ein perfekter Untergrund für Schimmel entsteht.  

Innendämmung und Fassadenbehandlung: Kombinierter Schutz vor Feuchtigkeit:

Eine professionell angefertigte Innendämmung schützt Ihre Wände zuverlässig vor feuchter Raumluft und Schimmelbildung – jedoch ist sie anfällig gegenüber Nässe, die durch starken Regen von außen eindringt. Daher muss die Fassade für eine dauerhaft wirkende Innendämmung unbedingt mit in die Planung einbezogen werden. Sie sollte, sofern noch nicht geschehen, so behandelt werden, dass sie wasserabweisend ist (diffusionsoffene Hydrophobierung). Als Schlagregenschutz empfehlen sich z.B. siloxane, farblose Stoffe.  

Die richtige Untergrundvorbereitung für eine erfolgreiche Innendämmung

Oftmals werden Wärmedämmplatten noch mit stützenden Batzen auf unebenem Untergrund angebracht. Davon müssen wir vehement abraten. Ist der Untergrund uneben, besteht das große Risiko, dass die Innenraumluft problemlos hinter die Wärmedämmplatten gelangt. Dort kann die feuchte Raumluft kondensieren. Das Ergebnis – Schimmel und Einfall von Tauwasser zwischen und Innendämmung und Mauerwerk. Daher ist die richtige Untergrundvorbereitung erfolgskritisch für eine nachhaltige und effektive Innendämmung. Alter Gipsputz und ggf. Reste der alten, unzulänglichen Dämmung müssen sorgfältig entfernt werden. Je nach Bedarf, kann man die Oberfläche im Anschluss durch einen Glattstrich weiter ebnen. Erst danach sollten die Wärmedämmplatten auf die Wand verklebt werden.  
Hier haben wir, vor dem Anbringen einer neuen Innendaemmung, die Ansatzpunkte der alten, undichten Innendaemmung entfernt.
              Bei allen Wärmedämmmaßnahmen mit einer zusätzlichen Dämmschicht muss besonderes Augenmerk auf die Vermeidung von Wärmebrücken gelegt werden. Diese treten typischerweise an Fensterlaibungen und Heizungsnischen auf und leiten die Raumwärme schneller nach außen als angrenzende Bauteile. Wärmebrücke Fenster durch energetische Sanierung Oft werden diese erst durch die Anbringung einer professionellen Dämmung “aktiviert”, da nun die schlechte Verbauung der Fenster deutlich wird. Ein klassische Stelle für eine solche Wärmebrücke ist Fensternähe. Um Schimmelbildung zu vermeiden, müssen potenzielle Wärmebrücken also unbedingt mit in das Konzept der Innensanierung einfließen.

Unser Fazit  – Feuchteschutz vor Wärmeschutz

Eine energetische Sanierung schützt Ihre Immobilie nachhaltig vor Feuchtigkeit und sorgt für angenehmes Raumklima. Außerdem senkt Sie Ihre Energiekosten deutlich, da weniger Wärme verschwendet wird. Da die Auswahl von Materialien und Methoden sehr groß ist, wird eine Innensanierung nur unter Beratung eines erfahrenen Sachverständigen für Schimmelpilzerkennung (TÜV) zu einer dauerhaften Lösung. Unser Motto ist: Feuchteschutz vor Wärmeschutz. Nur ein dauerhafter Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmel ist eine gute Grundlage, um die Vorteile einer effizienten Wärmedämmung zu genießen.

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Kellerumbau im Kölner Haubrich-Haus von Wilhelm Riphahn

Wir schreiben das Jahr 1951.

Zuerst war es nur ein Bierdeckel auf dem Josef Haubrich, ein bekannter Kölner Kunstsammler und Jurist, eine Inspiration für sein neues Wohnhausaus skizzierte.

Recht schnell wurde der  bekannte Kölner Architekt, Wilhelm Riphahn, mit der Umsetzung beauftragt. Dieser plante dann das zukünftige Wohnhaus Josef Haubrichs in Köln-Müngersdorf.

Mehr als 40 Jahre später, hatten wir die Ehre, das geschichtsträchtige Haus zu sanieren. Der Nutzkeller sollte in extra Wohnraum umgebaut werden.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Der Architekt Wilhelm Riphahn: Ein Kölner Meister

Im ehemaligen Wohnhaus von Josef Haubrich  treffen Dynamik und Statik im Einklang aufeinander. Wilhem Riphahn hat es  Stil des “Neuen Bauens” geplant. Das Haus vereint weiche, runde Formen mit markanten Säulen.

Das „Haus vom Bierdeckel“ erlangte eine unfassbare historische, städtebauliche und künstlerische Bedeutung – auch über die Grenzen Kölns hinaus.

Haubrich-Wohnhaus von Wilhelm Riphahn
Josef Haubrichs ehemaliges Wohnhaus in Köln Müngersdorf

So wurde Riphahns Werk als Denkmal eingestuft. Bis Heute, wurde der Tusculum hauptsächlich als Bibliothek und Arbeitszimmer genutzt. An den Wänden integrierte Stangen dienten Haubrich als Befestigung für seine gesammelten Kunstwerke.

Säulenlampe Wohnhaus Josef Haubrich
Statik und Stil zugleich: Die Säulenlampe

Ein weiteres Highlight, und dies im wahrsten Sinne des Wortes, ist die Säulenlampe in der Mitte des Rundbaus. Sie dient gleichzeitig der Statik und stellt ein überaus dekoratives Stilelement dar.

Die Geschichte des Riphahn-Haubrich Hauses

Haubrich selbst bewohnte mit seiner Frau Lucy fast 10 Jahre das Haus am Kämpchensweg. Lucy Haubrich war es damals, die einen Teil des Grundstücks verkauft um so die Immobilie zu erhalten.

Nach Lucy Haubrich bewohnte Frau Nicola Büscher, Nichte von Herrn Pferdmenges, das Haus. Pferdmenges war Bankier und Berater von Konrad Adenauer. Ihr ist es zu verdanken, daß die oberen Räumlichkeiten von Grund auf saniert werden konnten.

1996 suchten die heutigen Eigentümer, Familie Sauer, nach einer Immobilie und stießen auf dieses Haus. Um noch mehr Wohnraum  zu verwirklichen, suchten Sie gemeinsam mit Ihrem Architekten nach entsprechenden Möglichkeiten.

Es entstand die Idee einen Teil der Kellerräume, welche bis dahin ein Leben als Nutzkeller fristeten, als Wohnräume umzubauen.

Hier kamen wir ins Spiel. Bereits damals haben wir uns intensiv mit dem Umbau von Keller zu Wohnraum beschäftigt.

Kellerumbau in einem echten Riphahn

Der erste Tag wurde mit Baustelleneinrichtung und Staubschutz verbracht. So muss der Keller nicht komplett ausgeräumt werden.

Anschließend werden die geschädigten Anstriche und Putze bis auf tragfähigen Untergrund entfernt. Fugen werden wasserdicht verschlossen und mit Spezialharzen gegen Wassereindrang unter Hochdruck verpresst.


Nun erfolgt der eigentliche Wandaufbau mit wasserundurchlässigen Putzsystemen – Ver- und Entsorgungsleitungen werden eingedichtet und so hat Wasser keine Chance mehr. Die erstellten Putzoberflächen werden mit Feinputzen und Anstrichen fertiggestellt.

Kellerumbau Haubrich Wohnhaus

Bildergallerie: Kellerumbau im Josef Haubrich-Wohnhaus

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